Stratego Chance



Riskokennzahlen 3 Jahre 
Volatilität (p.a.) 8,5336% 
Information Ratio -0,3168  
Sharpe Ratio 0,7754  
Beta 1,0224  
Jensen Alpha -1,21  
Treynor Ratio 6,4916  
Value at Risk (99%, 10 Tage, 300 hist. Bewertungstage) keine Angabe  

 Daten per 30.12.2011



Historische Wertentwicklung

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Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die gemäß Vertragsbedingungen dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. Darüber hinaus wurde der Ausgabeaufschlag im ersten dargestellten Zwölfmonatszeitraum berücksichtigt. Weiterhin ist zu beachten, dass durch die Fondsverwahrung Depotkosten entstehen können, die das dargestellte Ergebnis schmälern.



Wertentwicklung seit Auflegung

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Marktkommentar per 30.12.2011

Die Kursentwicklung an den weltweit wichtigsten Aktienbörsen verlief im Dezember uneinheitlich: Zum Teil hohen Gewinnen standen ebenso hohe Verluste gegenüber. In Europa zeigten sich beispielsweise Schweizer Aktien (+ 5,00 %) und die Amsterdamer Börse (+ 4,30 %) fester, während der deutsche DAX 30 um 3,20 % fiel. In Asien verzeichnete einmal mehr der chinesische Aktienmarkt deutliche Kurseinbußen (- 5,70 %) und gehörte damit in 2011 mit einem Minus von 22,00 % zu den am schlechtesten performenden Märkten. Es besteht weiterhin die Sorge, dass die Dynamik des Wirtschaftswachstums in China stärker nachlässt als bislang erwartet. Beherrschende Themen an den internationalen Aktienmärkten waren die Schuldenkrise sowie Ängste vor einer Abschwächung der Weltkonjunktur.
Die Bondrenditen in den USA und in Deutschland tendierten trotz des niedrigen Niveaus abwärts. Der europäische Rentenmarkt bleibt weiterhin fest im Griff der Schuldenkrise. Während sich Deutschland wieder als sicherer Hafen präsentierte und die neue spanische Regierung mit Vorschusslorbeeren bedacht wurde, pendelten sich die italienischen 10J-Renditen wieder bei 7,00 % ein. Auch die Flutung der Märkte mit Liquidität durch die EZB brachte hier keine nachhaltige Entspannung. Nachdem eine auf geringes Interesse gestoßene Neuemission einer 10-jährigen Bundesanleihe und der im Anschluss erfolgende Anstieg der Bundrenditen auf 2,30 % Ende November noch für Verunsicherung über den Status von Bunds als "sicherer Hafen" gesorgt hatten, scheint sich die Wahrnehmung zu bestätigen, dass der Renditeanstieg weniger auf fundamentale als auf technische Gründe zurückzuführen war. Im Dezember überzeugten Bundesanleihen erneut und ihre 10J-Renditen fielen wieder in Richtung der Marke von 2,00 %, wo wir sie mittelfristig auch weiterhin erwarten. Aufgrund des historisch niedrigen Renditeniveaus bei Bunds und der weiterhin anhaltenden Anlegerskepsis gegenüber Peripherieanleihen scheint weder ein weiterer Renditerückgang noch ein deutlicher Anstieg wahrscheinlich. Allerdings bergen längerfristig sowohl die auf hohem Niveau verharrende Inflation als auch die Diskussion über Fiskalunion und Eurobonds Potential für einen moderaten Renditeanstieg am langen Ende der Bundkurve.

 

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