Stratego Chance



Riskokennzahlen 3 Jahre 
Volatilität (p.a.) 12,5134% 
Information Ratio -0,7376  
Sharpe Ratio -0,6062  
Beta 1,1455  
Jensen Alpha -3,53  
Treynor Ratio -6,7359  

 Daten per 31.08.2010



Laufende Wertentwicklung




Wertentwicklung seit Auflegung

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Marktkommentar per 30.07.2010

Weltweit verzeichneten die Aktienmärkte im abgelaufenen Monat Juli zum Teil ausgeprägte Kursgewinne. Insbesondere die südeuropäischen "Problemländer" Spanien und Italien gehörten mit Kurssteigerungen von 13,4 % und 8,9 % zu den Spitzenreitern in Europa. Nach der monatelangen Talfahrt konnte sich der chinesische Aktienmarkt mit einem Plus von 10,0 % ebenfalls von den übrigen internationalen Indizes recht deutlich absetzen. Zu der positiven Stimmung an den Aktienbörsen trug zum einen die in den Hintergrund getretene Sorge vor zu hoher Staatsverschuldung in Europa bei, nachdem die Refinanzierung auf dem Kapitalmarkt der zuvor stark gebeutelten Länder (u. a. Portugal, Spanien, Griechenland) reibungslos verlief. Zum anderen ließen angesichts positiver Wirtschaftsdaten in Europa die Wachstumsängste nach. Schließlich stimulierte die Berichtssaison in den USA und Europa.
In den USA verzeichneten die wichtigsten Aktienindizes zum ersten Mal seit April wieder Kursgewinne, die sich um die Marke von 7 % bewegten. Hauptursächlich für den im Monatsverlauf aufwärts gerichteten Trend waren die besser als erwartet ausgefallenen Unternehmensergebnisse im zweiten Quartal. Die Marktteilnehmer konzentrierten sich mit zunehmender Dauer der Berichtssaison auf die soliden Ertragsausweise und schenkten den weiterhin eher enttäuschenden Konjunkturdaten deutlich weniger Beachtung als noch im Vormonat. Im zweiten Quartal verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum auf 2,4 %, nach 3,7 % in den ersten drei Monaten des Jahres. Der japanische Nikkei 225 wies ein im internationalen Kontext vergleichsweise geringes Kursplus von 1,7 % auf.
Staatsanleihen der großen Industrieländer sind derzeit aus Risikoüberlegungen gesucht. Entsprechend sinken die dortigen Renditen. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe nähert sich mit 2,60 % schon wieder ihrem Allzeittief bei 2,52 % von Anfang Juni. Seit Jahresultimo gab die Rendite um 80 Basispunkte nach. Das amerikanische Pendant weist ähnliche Entwicklungen auf und rentiert bei 2,94 %. Aus Furcht vor einem erneuten Konjunkturknick rentieren japanische Anleihen 10-jähriger Laufzeit aktuell auf dem niedrigsten Stand seit sieben Jahren. Sie weisen eine Rendite von unter 1 % auf. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus fällt es den Investoren zunehmend schwieriger, attraktive Anlage zu finden. Davon profitieren derzeit trotz der Sorge über die langfristige Finanzierung von Staatsschulden die in den letzten Monaten unter Druck geratenen PIIGS-Staaten (ex. Griechenland). Im kurzfristigen Bereich bzw. auf dem Geldmarkt ziehen aufgrund der eingeleiteten geldpolitischen Maßnahmen (Auslaufen der 1-Jahres-Tender) die Renditen weiter an. Der 3-Monats-Euribor stieg zuletzt auf ein neues 12-Monatshoch (0,90 %). Ende März hatte dieser Satz mit 0,63 % das niedrigste Niveau seit 10 Jahren markiert. Unter "normalen" Bedingungen liegt der Euribor leicht über dem Notenbankzins, der in der Eurozone seit gut einem Jahr bei 1 % liegt. Die letzte Sitzung der europäischen und britischen Notenbank vor der Sommerpause brachte keine neuen Erkenntnisse. Die Leitzinsen bleiben unverändert bei 1 % bzw. 0,5 %.

 

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