WachstumGlobal-INVEST



Riskokennzahlen 3 Jahre 
Volatilität (p.a.) 13,9513% 
Information Ratio 0,1608  
Sharpe Ratio 1,0018  
Beta 0,8430  
Jensen Alpha 3,54  
Treynor Ratio 16,5620  
Value at Risk (99%, 10 Tage, 300 hist. Bewertungstage) keine Angabe  

 Daten per 30.12.2011



Historische Wertentwicklung

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Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die gemäß Vertragsbedingungen dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. Darüber hinaus wurde der Ausgabeaufschlag im ersten dargestellten Zwölfmonatszeitraum berücksichtigt. Weiterhin ist zu beachten, dass durch die Fondsverwahrung Depotkosten entstehen können, die das dargestellte Ergebnis schmälern.



Wertentwicklung seit Auflegung

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Marktkommentar per 30.12.2011

Auch in der Adventszeit kamen die Aktienmärkte nicht zur Ruhe. Vielmehr setzte sich die schwankungsintensive Börsenphase fort und auch Dividendenpapiere aus dem Technologiesektor neigten zur Schwäche. Zwar konnten sie sich kurz vor Weihnachten bei dünnen Umsätzen wieder leicht erholen, auf Monatssicht verblieben jedoch der TecDAX, der EURO STOXX-Technologie sowie der Nasdaq Composite in negativem Terrain (- 5,00 %; - 2,80 % bzw. - 0,60 %). Auf Jahressicht summieren sich die Verluste beim deutschen und europäischen Technologie-Index auf 19,50 % bzw. 18,10 %, während sich das technologielastige US-Börsenbarometer Nasdaq mit einem Minus von lediglich 1,80 % im letzten Jahr behaupten konnte.
Die Kursbewegung verlief erneut nach dem bereits bekannten EU-Krisengipfel-Muster: zunächst beflügelte die Hoffnung auf eine tragfähige Lösung zur Eindämmung der Schuldenkrise, bevor sich im Anschluss dann wieder Ernüchterung breit machte und eine Korrekturbewegung einsetzte. Am 9. Dezember einigten sich die EU-Staaten mit Ausnahme Großbritanniens auf eine tiefere wirtschaftliche Zusammenarbeit und strengere Haushaltsregeln. Hierzu zählen nationale Schuldenbremsen, automatische Sanktionen für Defizitsünder und stärkere Kontrollen nationaler Haushaltspläne, was in einem separaten Vertrag geregelt werden soll. Zur kurzfristigen Stabilisierung ist geplant, den ständigen Rettungsschirm ESM auf Mitte 2012 vorzuziehen. Zudem sollen dem IWF bilaterale Kreditlinien über rund EUR 200 Mrd. zur Stützung der Eurozone bereitgestellt werden, wobei noch über eine stärkere Beteiligung von Ländern außerhalb der Eurozone gerungen wird. Im Fokus stehen auch unverändert die Notenbanken. Die Frankfurter Währungshüter senkten im Dezember den Leitzins auf 1,00 % und weiteten ihre Stützungsmaßnahmen für den angeschlagenen Bankensektor nochmals massiv aus. So wurde die Auflegung von 36-Monatstendern sowie die Halbierung der Mindestreserveanforderungen beschlossen. Eine wiederholte Absage erteilten sie allerdings Forderungen unbegrenzter Staatsanleihe-Käufe. Auch die US-Notenbank stellte klar, dass sie nicht als letztinstanzlicher Retter für Europa zur Verfügung steht.
Weder die Stützungsversuche der Notenbanken noch die Gipfelbeschlüsse waren bislang ausreichend, um die Märkte nachhaltig zu beruhigen. Hinzu kommen sich immer mehr eintrübende Konjunkturperspektiven, die brisante Lage im Bankensektor und erste Prognosesenkungen großer Unternehmen. Aufgrund des unverändert fragilen Marktumfelds rechnen wir weiterhin mit einer volatilen Börsenentwicklung, wobei auf kurze Sicht die Abwärtsrisiken die Aufwärtschancen überragen sollten.

 

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