Multizins-INVEST



Riskokennzahlen 3 Jahre 
Volatilität (p.a.) 6,9491% 
Information Ratio 0,7570  
Sharpe Ratio 1,1184  
Beta 0,2139  
Jensen Alpha 8,52  
Treynor Ratio 36,5700  
Value at Risk (99%, 10 Tage, 300 hist. Bewertungstage) 2,13% per 30.01.2012  

 Daten per 30.12.2011



Historische Wertentwicklung

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Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die gemäß Vertragsbedingungen dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. Darüber hinaus wurde der Ausgabeaufschlag im ersten dargestellten Zwölfmonatszeitraum berücksichtigt. Weiterhin ist zu beachten, dass durch die Fondsverwahrung Depotkosten entstehen können, die das dargestellte Ergebnis schmälern.



Wertentwicklung seit Auflegung

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Marktkommentar per 31.01.2012

Der Monat Januar zeigte einen sehr belebten Jahresstart mit gutem Investorenvertrauen, hoher Handelsaktivität und starkem Anlagebedarf, der ein Rekordemissionsvolumen nach sich zog. Die Rezessionssorgen legten sich nach guten markoökonomischen Berichten, die wirtschaftliche Abschwächung schien überwunden. Der Fondspreis des Multizins-INVEST stieg rasant an während die vergleichbare Anlage in inländischen Staatsanleihen auf Eurobasis ein unverändertes Monatsergebnis erwirtschaftete. Die Konvergenzwährungen werteten stark auf, einzig in Rumänien und Kroatien gab es kleinere Abgaben. Die Notenbanken in den Schwellenländern schätzten die Währungsniveaus als übertrieben schwach ein und stützten ihre heimischen Währungen durch Verkäufe von Devisenreserven. Die Anleihekurse der Konvergenzstaaten stiegen im Januar aufgrund der enormen Investorennachfrage stark an. Das durch Verkäufe in 2011 entstandene Rekorduntergewicht der Investoren hat jedoch immer noch Bestand.
Trotz der Unsicherheit über die Fortentwicklung des Euroraums gab es politische Fortschritte in der Konvergenzbewegung einerseits und Verschiebungen in den Konvergenzprogrammen andererseits. Der EU-Beitritt Kroatiens als 28. Mitglied wurde durch eine Volksabstimmung bejaht. Lettland bekräftigte erneut seinen Eurobeitrittsplan mit dem Zieldatum 2014. Montenegro erwartete den Start der Beitrittsgespräche im Juni 2012. Der polnische Finanzminister bestätigte, dass Polen bis 2015 die Maastrichtkriterien erfüllen könnte, um dann nach mindestens zwei Jahren Eurofähig zu werden.
Die Anspannung im Verhältnis Ungarn zur Troika aus IWF, EZB und EU legte sich im Monatsverlauf. Erwartet wurde ein neues Paket für Ungarn nach noch andauernden Verhandlungen. Die ungarischen Anleihen gehörten mit dieser Aussicht zu den größten Gewinnern im Januar in Osteuropa.
Die Konvergenz hält in den Ratings weiterhin an, in Summe überwogen die Aufstufungen der Anlageregion gegenüber negativen Ratingurteilen. Im Kontrast dazu gab es weitere Ratingabstufungen in Westeuropa.
Insgesamt bewegt sich die Zentralbankpolitik in der Anlageregion zwischen einem Rahmen von Inflationstendenzen bei Importpreisen und einer sich abschwächenden Wirtschaftslage, die Zinssenkungen zur Konjunkturbelebung benötigten. Serbien und Rumänien konnten auf ermäßigte Inflationsgefahren sowie auf die Wirtschaftsabkühlung mit einer Zinssenkung reagieren.

 

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