GO EAST-INVEST



Riskokennzahlen 3 Jahre 
Volatilität (p.a.) 25,8447% 
Information Ratio 0,2696  
Sharpe Ratio 0,5273  
Beta 0,9042  
Jensen Alpha 2,59  
Treynor Ratio 15,0778  
Value at Risk (99%, 10 Tage, 300 hist. Bewertungstage) 10,62% per 30.01.2012  

 Daten per 30.12.2011



Historische Wertentwicklung

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Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die gemäß Vertragsbedingungen dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. Darüber hinaus wurde der Ausgabeaufschlag im ersten dargestellten Zwölfmonatszeitraum berücksichtigt. Weiterhin ist zu beachten, dass durch die Fondsverwahrung Depotkosten entstehen können, die das dargestellte Ergebnis schmälern.



Wertentwicklung seit Auflegung

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Marktkommentar per 30.12.2011

Der Monat November zeigte eine schwache Börsenphase mit Belastungen aus der Staatsschuldenkrise sowie Liquiditätsengpässen im Finanzsektor. Die Rezessionssorgen legten sich nach guten markoökonomischen Berichten, ein Großteil der wirtschaftlichen Abschwächung war in den Kursen eingepreist. Der Fondspreis des GO EAST-INVEST ermäßigte sich noch leicht im Monatsverlauf. Die Konvergenzwährungen entwickelten sich sehr gemischt mit kleinen Abschlägen in Tschechien und Ungarn sowie Gewinnen im polnischen Zloty und rumänischen Leu. Die Notenbanken in den Schwellenländern schätzten die Abwertungen als übertrieben hoch ein und stützten ihre heimischen Währungen durch Verkäufe von Devisenreserven. Einzig die Aktienkurse in Tschechien gewannen überproportional dazu während Aktien aus den anderen Ländern eher zur Schwäche neigten. Insgesamt sind die Investoren Osteuropa gegenüber skeptisch eingestellt und haben in den Portfolios ein Rekorduntergewicht durch Verkäufe im gesamten Jahresverlauf erreicht.
Trotz der Unsicherheit über die Fortentwicklung des Euroraums gab es politische Fortschritte in der Konvergenzbewegung einerseits und Verschiebungen in den Konvergenzprogrammen andererseits. Der EU-Beitritt Kroatiens als 28. Mitglied wurde im Dezember nach 6 Jahren Verhandlungsdauer offiziell in Brüssel vereinbart. Als nächste Schritte waren ein Referendum in Kroatien sowie die Ratifizierung des Abkommens in den EU-Staaten vorgesehen. Gleichzeitig wurde allerdings Serbiens offizieller Kandidatenstatus bis März 2012 verzögert aufgrund der Spannungen in der Kosovofrage. Die EU-Kommission bescheinigte Montenegro Fortschritte und empfahl die Eröffnung von Beitrittskapiteln im Juni 2012. Polen erklärte zum Euro erst eine Einführung zu erwägen wenn es dafür genug Sicherheit gäbe. Ungarn prognostizierte den Eurozonenbeitritt nicht vor 2020 wegen aktueller Unerfüllbarkeit der Maastrichtkriterien. EU-Präsident Herman Van Rompuy sagte, die Assoziierungsgespräche mit der Ukraine seien finalisiert, bedingt aber eine Lösung der innerpolitischen Situation. Der Namensstreit zwischen Mazedonien und Griechenland, der bisher den NATO und EU-Beitritt blockierte, wurde nun vom Internationale Gerichtshof geklärt. Ungarn hat nach einer Ratingverschlechterung, unkonventionellen Reformen der Zentralbank und einem ersten Scheitern der IWF-Gespräche noch enormen Reformbedarf. Lettland beendete das 2008 begonnene IWF-Programm und hatte 2014 als strategisches Ziel zur Euroeinführung benannt.
Die Konvergenz hält in den Ratings weiterhin an, in Summe überwogen die Aufstufungen gegenüber negativen Ratingurteilen. Standard & Poor’s stufte Aserbaidschan mit Blick auf die Verbesserung der Staatsfinanzen bedingt durch hohe Rohstoffexporterlöse herauf. Die Ratings von Georgien und Islands wurden ebenfalls verbessert. Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Lettland, Litauen wurden unter Ratingbeobachtung mit negativem Ausblick gesetzt.
Insgesamt bewegt sich die Zentralbankpolitik in der Anlageregion zwischen einem Rahmen von Inflationstendenzen bei Importpreisen und einer sich abschwächenden Wirtschaftslage, die Zinssenkungen zur Konjunkturbelebung benötigten. Serbien konnte auf ermäßigte Inflationsgefahren sowie auf die Wirtschaftsabkühlung mit einer Zinssenkung reagieren. Fremdwährungskredite brachten Schuldner in Ungarn in Bedrängnis, da sich der Schuldendienst aufgrund der Stärke des Schweizer Frankens stark erhöhte. Die ungarische Notenbank nahm wiederholt eine Leitzinserhöhung zur Unterstützung des Forint vor. Krisen- und inflationsbedingt musste auch die weißrussische Zentralbank den Leitzins anheben.

 

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