Gothaer-Global



Riskokennzahlen 3 Jahre 
Volatilität (p.a.) 10,8234% 
Information Ratio -0,8698  
Sharpe Ratio 0,2116  
Beta 0,9398  
Jensen Alpha -4,22  
Treynor Ratio 2,4445  
Value at Risk (99%, 10 Tage, 300 hist. Bewertungstage) keine Angabe  

 Daten per 30.12.2011



Historische Wertentwicklung

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Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die gemäß Vertragsbedingungen dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. Darüber hinaus wurde der Ausgabeaufschlag im ersten dargestellten Zwölfmonatszeitraum berücksichtigt. Weiterhin ist zu beachten, dass durch die Fondsverwahrung Depotkosten entstehen können, die das dargestellte Ergebnis schmälern.



Wertentwicklung seit Auflegung

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Marktkommentar per 30.12.2011

In den vergangenen vier Wochen sind einige Indikatoren zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in den USA aber auch zu jener in Deutschland nicht so schlecht ausgefallen wie zunächst befürchtet. In der Folge wird für Deutschland aber auch für die USA eine Rezession in 2012 inzwischen wieder als eher unwahrscheinlich erachtet. Für die Eurozone gehen die Prognostiker jedoch weiterhin mehrheitlich von einer Rezession aus.
Hauptrisiko für die Konjunktur in der Eurozone bleibt weiterhin die Euroschuldenkrise. Neben den Konsolidierungsmaßnahmen der Staaten, die direkt das Wirtschaftswachstum belasten, kann sich die nach wie vor bestehende Unsicherheit indirekt über die private Nachfrage auf den Wirtschaftsgang in der Eurozone negativ auswirken. Insbesondere warten die Kapitalmarktakteure weiterhin auf eine konkrete Umsetzung der Beschlüsse vom EU-Gipfel Ende Oktober bezüglich eines freiwilligen Schuldenschnitts auf griechische Staatsanleihen. Der ursprünglich angestrebte Zeitplan wird nicht zu halten sein. Einerseits stecken die Verhandlungen nach einer Aussage von Josef Ackermann derzeit fest, da Griechenland einen höheren Forderungsverzicht anstrebt. Andererseits hat Josef Ackermann wieder eine Beteiligung der öffentlichen Gläubiger am Schuldenschnitt ins Spiel gebracht. Möglicherweise steht hinter dieser Entwicklung eine geringe Bereitschaft der privaten Gläubiger, an einem freiwilligen Schuldenschnitt teilzunehmen. Ohne Lösung der Griechenlandfrage wird die Euroschuldenkrise voraussichtlich jedoch kein Ende finden können.
Die Aktienmärkte beendeten das Jahr 2011 uneinheitlich. Während der Deutsche Aktienmarkt (DAX) im Dezember um 3,13 % fiel und somit eine Jahresperformance von - 14,69 % aufweist, notierte der amerikanische S&P 500 Total Return Index im Monats- und Jahresvergleich 1,02 % bzw. 2,11 % fester. Dem amerikanischen Aktienmarkt ist es somit gelungen trotz der europäischen Schuldenkrise und der konjunkturellen Sorgen das Jahr mit einer positiven Performance zu beenden. Allerdings sprechen die niedrigeren Umsätze und die rückläufige Volatilität am Aktienmarkt dafür, dass viele Investoren ihre Bücher im Dezember bereits geschlossen hatten. Der Gothaer Global wies im Dezember eine Performance von + 1,57 % auf und beendete das Jahr 2011 mit einer Gesamtjahresperformance von - 13,26 %.
Wie bereits erwähnt wird auch 2012 maßgeblich von den weiteren Entwicklungen rund um die Euroschuldenkrise und somit politisch geprägt sein. Das wird dazu führen, dass die Aktienmarktakteure auch in den kommenden Monaten stark auf die Entwicklungen am Rentenmarkt und die staatlichen Refinanzierungsbemühungen schauen werden.

 

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