EuroK-INVEST



Riskokennzahlen 3 Jahre 
Volatilität (p.a.) 0,8852% 
Information Ratio 1,3180  
Sharpe Ratio 1,3180  
Beta 1,2868  
Jensen Alpha 0,82  
Treynor Ratio 0,8703  
Value at Risk (99%, 10 Tage, 300 hist. Bewertungstage) keine Angabe  

 Daten per 30.12.2011



Historische Wertentwicklung

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Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die gemäß Vertragsbedingungen dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. Darüber hinaus wurde der Ausgabeaufschlag im ersten dargestellten Zwölfmonatszeitraum berücksichtigt. Weiterhin ist zu beachten, dass durch die Fondsverwahrung Depotkosten entstehen können, die das dargestellte Ergebnis schmälern.



Wertentwicklung seit Auflegung

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Marktkommentar per 30.12.2011

Die Entwicklung am europäischen Geldmarkt wurde auch im Dezember von den beiden dominierenden Faktoren Liquidität und Misstrauen der Banken untereinander bestimmt. Eine wichtige Rolle spielten weitere expansive Maßnahmen der EZB. Der 3M-Euribor sank im Monatsverlauf von 1,47 % auf 1,36 %. Noch stärker verringerten sich die Euribor-Sätze im Bereich von ein und zwei Monaten, wo sie 18 bzw. 12 Basispunkte abgaben, um das Jahr 2011 bei 1,02 % bzw. 1,18 % zu beenden.
Die EZB enttäuschte in ihrer monatlichen Sitzung die Investoren. Zwar senkten die Währungshüter angesichts der sich abkühlenden Konjunktur den Leitzins um 25 Basispunkte auf 1,00 %. Außerdem kündigte sie zur Stützung des Interbankenmarktes zwei 36 Monate laufende Refinanzierungsoperationen, eine Senkung des Mindestreservesatzes und eine Lockerung der Anforderungen an die im Rahmen von Refinanzierungsgeschäften von den Geschäftsbanken zu hinterlegenden Sicherheiten bei der EZB an. Aber die erhofften Signale einer deutlichen Ausweitung ihrer Anleihekäufe wurden nicht ausgesandt. Damit blieb die Spannung am Interbankenmarkt unverändert hoch. Die Zinsdifferenz zwischen dem 3M-Euribor und dem Eonia-Übernachtsatz, ein Grad für das Misstrauen der Banken untereinander, stieg im Dezember um 24 Basispunkte auf 0,97 %. Ein weiterer Gradmesser für die angespannte Refinanzierungssituation der Banken, die Übernachteinlagen bei der EZB, erreichte im Monatsverlauf mit einem Anstieg von EUR 100 Mrd. auf über EUR 400 Mrd. einen historischen Höchststand. Ein Großteil der gestiegenen Einlagen dürfte auf den zu Monatsanfang angekündigten und vor Weihnachten durchgeführten Dreijahrestender der EZB zurückzuführen sein. In diesem versorgten die Frankfurter Währungshüter in ihrem Bestreben, einer drohenden Kreditklemme vorzubeugen, rund 500 Banken mit EUR 489 Mrd. Die allgemein hohe Unsicherheit spiegelt sich auch in den extrem niedrigen Zinsen kurzer Titel von als ausfallsicher wahrgenommenen Staaten wie Deutschland, der Niederlande und der Schweiz wider. Im Laufzeitsegment bis zu einem Jahr fielen die Zinsen im Verlauf des Dezembers teilweise sogar in den negativen Bereich. Sowohl deutsche als auch niederländische Staatspapiere mit Laufzeiten von unter einem Jahr rentieren derzeit bei bis zu - 0,18 % bzw. - 0,16 %. Die bedeutet, dass Anleger mittlerweile bereit sind dafür zu bezahlen, ihr Geld sicher anlegen zu können. In der Schweiz werfen einmonatige Einlagen beim Staat gerade einmal 0,03 % ab.
Da derzeit keine schnelle Lösung der Eurokrise in Sicht ist, werden die extrem niedrigen Geldmarktsätze aufgrund der hohen Nachfrage nach Sicherheit wohl zunächst bestehen bleiben. Diese Tendenz dürfte auch von der EZB unterstützt werden, wobei sie eher zu unkonventionellen Mitteln greifen dürfte als die Zinsen weiter zu senken. Derzeit werden vom Markt jedenfalls nur geringe Zinssenkungswahrscheinlichkeiten eingepreist.

 

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