LINGOHR-AMERIKA-SYSTEMATIC-LBB-INVEST
| Riskokennzahlen | 3 Jahre |
| Volatilität (p.a.) | 20,1009% |
| Information Ratio | 0,0749 |
| Sharpe Ratio | 0,8528 |
| Beta | 1,1894 |
| Jensen Alpha | -1,37 |
| Treynor Ratio | 14,3780 |
| Value at Risk (99%, 10 Tage, 300 hist. Bewertungstage) | 10,71% per 30.01.2012 |
Daten per 30.12.2011
Historische Wertentwicklung
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Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die gemäß Vertragsbedingungen dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. Darüber hinaus wurde der Ausgabeaufschlag im ersten dargestellten Zwölfmonatszeitraum berücksichtigt. Weiterhin ist zu beachten, dass durch die Fondsverwahrung Depotkosten entstehen können, die das dargestellte Ergebnis schmälern.
Marktkommentar per 30.11.2011
Im November sah es über weite Strecken so aus, als würden die Aktienindizes den Monat mit deutlichen Minuszeichen abschließen. Dass es am Ende doch nicht ganz so schlimm kam, war der letzten Handelswoche zu verdanken, in der die Aktienbarometer den größten Teil der Monatsverluste aufholen konnten. Auslöser war eine konzertierte Aktion westlicher Notenbanken unter der Führung der US-Zentralbank, durch Senkung von US-Dollar-Refinanzierungskosten eine systemrelevante Krise im europäischen Bankensektor zu verhindern. Der Dow Jones schaffte am Ultimo sogar ein kleines Plus (0,80 %), während der breite S&P 500 Index um 0,50 % nachgab, und der Nasdaq Composite um 2,40 % sank.Wie schon seit geraumer Zeit beherrschte auch im abgelaufenen Monat die Euro-Schuldenkrise den Handel und ließ andere Faktoren zum großen Teil in den Hintergrund treten. Zu Beginn des Monats stand Griechenland im Rampenlicht, als der bisherige Ministerpräsident Papandreou zurückgetreten ist und das griechische Parlament die geforderten Sparmaßnahmen verabschiedete. Allerdings schwappte die Unsicherheit danach auf Italien über, wo im Zuge der bedrohlichen Zuspitzung der Lage an den Kapitalmärkten der langjährige Ministerpräsident Berlusconi ebenfalls sein Amt aufgab. Angesichts dieser ebenso für die US- wie für die Weltwirtschaft prekären Entwicklung hatten die ökonomischen und politischen Nachrichten in den USA nur wenig Einfluss auf den Kursverlauf an den Aktienmärkten. Im Unterschied zu Europa überraschten aber die Konjunkturindikatoren in den USA in den letzten Wochen positiv: Sowohl im Konsumsektor als auch in der Industrie präsentierten sich die Daten alles andere als rezessionsverdächtig. Im Vergleich zu den Spätsommermonaten war sogar eine Verbesserung feststellbar, die ein moderates Wachstumsbild zeichnet. Zumindest im November konnte man den Eindruck gewinnen, dass sich die US-Wirtschaft von der übrigen Welt abzukoppeln beginnt, denn auch in China setzte sich das nachlassende Wachstumstempo fort. Es ist jedoch nur schwer vorstellbar, dass eine weitere wirtschaftliche Eintrübung in Europa, vor allem aber eine Eskalation der Schuldenkrise, und eine abnehmende Wachstumsdynamik in Asien und Lateinamerika ohne negative Auswirkungen auf die USA bleiben würden.
Mit der Senkung des Bonitätsausblicks auf "negativ" durch die Ratingagentur Fitch wurden die USA auch an ihre eigenen Probleme erinnert. Insbesondere die politische Paralyse birgt Gefahrenpotenzial. Als Beispiel dafür dient der gescheiterte Versuch der überparteilichen Budgetkommission, die dringend notwendigen Haushaltskürzungen zu beschließen. Damit bleiben die Aussichten für das Konjunkturprogramm von Präsident Obama (Senkung der Lohnsteuer, Verlängerung der Bezugsfrist für Arbeitslosenhilfe) unsicher.
Da der Dezember traditionell ein freundlicher Monat ist, könnten wir auf dem Aktienmarkt nach dem enttäuschenden Verlauf des Vormonats bei Ausbleiben neuer Hiobsbotschaften aus Europa durchaus mit einem freundlichen Jahresausklang erleben.
Hinweise
Bei der Anlage in Investmentfonds besteht, wie bei jeder Anlage in Wertpapieren und vergleichbaren Vermögenswerten, das Risiko von Kurs- und Währungsverlusten. Dies hat zur Folge, dass die Preise der Fondsanteile und die Höhe der Erträge schwanken und nicht garantiert werden können. Die Kosten der Fondsanlage beeinflussen das tatsächliche Anlageergebnis. Maßgeblich für den Anteilserwerb sind die gesetzlichen Verkaufsunterlagen.
* Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die gemäß Vertragsbedingungen dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. Eine performanceabhängige Vergütung wird nicht erhoben. Die Wertentwicklungsberechnung erfolgt nach BVI-Methode, d. h. ein Ausgabeaufschlag ist in der Berechnung nicht enthalten. Das Anlageergebnis würde unter Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages (5%) geringer ausfallen.
Weitere Informationen und die gesetzlichen Verkaufsunterlagen erhalten Sie bei Ihrem Berater. Die Vertriebspartner der LBB-INVEST können für die Vermittlung von Fonds der LBB-INVEST den Ausgabeaufschlag ganz oder teilweise und/oder eine bestandsabhängige Vergütung erhalten. Einzelheiten kann Ihnen Ihre Kundenberaterin/Ihr Kundenberater mitteilen. Alle Angaben in diesem Factsheet dienen ausschließlich der Produktbeschreibung und stellen keine Anlageberatung dar.
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