LINGOHR-ASIEN-SYSTEMATIC-LBB-INVEST



Riskokennzahlen 3 Jahre 
Volatilität (p.a.) 18,9094% 
Information Ratio 0,9215  
Sharpe Ratio 1,5388  
Beta 1,0527  
Jensen Alpha 8,51  
Treynor Ratio 27,6019  
Value at Risk (99%, 10 Tage, 300 hist. Bewertungstage) 9,49% per 30.01.2012  

 Daten per 30.12.2011



Historische Wertentwicklung

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Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die gemäß Vertragsbedingungen dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. Darüber hinaus wurde der Ausgabeaufschlag im ersten dargestellten Zwölfmonatszeitraum berücksichtigt. Weiterhin ist zu beachten, dass durch die Fondsverwahrung Depotkosten entstehen können, die das dargestellte Ergebnis schmälern.



Wertentwicklung seit Auflegung

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Marktkommentar per 30.11.2011

Nachdem der Oktober am japanischen Aktienmarkt mit einem Zwei-Monats-Hoch zu Ende ging, ließen enttäuschende Unternehmensausblicke, die sich zuspitzende Euro-Schuldenkrise sowie globale Wachstumssorgen die Kurse im November wieder bröckeln und den Nikkei 225 ein Monatsminus von 6,20 % verzeichnen. Zusätzlich getrübt wurde die Stimmung von den Überflutungen in Thailand sowie dem weiter zur Stärke neigenden Yen. Mit der Markierung eines neuen Jahrestiefs hat sich die Charttechnik beim Nikkei 225 zusehends verschlechtert und neues Korrekturpotenzial bis zum bei rund 7.000 Punkten liegenden Finanzkrisen-Tief von 2009 eröffnet.
Nach drei Quartalen mit schrumpfenden Wachstumsraten konnte die japanische Wirtschaft zwischen Juli und September im Vergleich zum vorangegangenen Dreimonatszeitraum um 1,50 % zulegen. Anlass zur Euphorie besteht jedoch nicht, denn die Erholung von der Naturkatastrophe im März verliert wegen der ungünstigen Wechselkursentwicklung, einer schwächeren Auslandskonjunktur und den schweren Überschwemmungen in Thailand an Fahrt. Auf Unternehmensebene veranlassten diese Belastungsfaktoren zahlreiche international tätige Konzerne ihre Absatz-/Gewinnziele im Rahmen der inzwischen abgelaufenen Berichtssaison zu senken (u. a. Sony, Honda, Panasonic, Toyota). Angesichts des international fragilen Marktumfeldes besteht in nächster Zeit kaum Aussicht auf nachhaltiges Abflauen der Nervosität. Die Euro-Schuldenkrise und die Wachstumssorgen dürften die Nerven der Anleger weiter strapazieren. Zudem bleibt der starke Yen ein gewichtiger Belastungsfaktor. Grundsätzlich stützen dürften hingegen die massiven fiskal- und geldpolitischen Impulse sowie günstige Bewertungen.
Auch in Shanghai und Hongkong blieb das Hauptaugenmerk auf die europäische Schuldenproblematik gerichtet. Den trüben Wirtschaftszahlen aus den USA und Europa konnten sich die Aktienmärkte nicht entziehen und gaben im November - in Euro bewertet - 3,60 % bzw. 1,00 % nach. Vor dem Hintergrund insgesamt solider Inlandskonjunktur erwarten wir etwas Aufwärtspotenzial an den Börsen in China und Hongkong. Die europäische Schuldenproblematik sollte jedoch weiter für Volatilität sorgen.

 

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