Deutschland-INVEST
| Riskokennzahlen | 3 Jahre |
| Volatilität (p.a.) | 21,5924% |
| Information Ratio | 0,0234 |
| Sharpe Ratio | 0,2809 |
| Beta | 0,8954 |
| Jensen Alpha | 0,75 |
| Treynor Ratio | 6,7598 |
| Value at Risk (99%, 10 Tage, 300 hist. Bewertungstage) | keine Angabe |
Daten per 30.12.2011
Historische Wertentwicklung
(zum Vergrößern bitte das Bild anklicken)
Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die gemäß Vertragsbedingungen dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. Darüber hinaus wurde der Ausgabeaufschlag im ersten dargestellten Zwölfmonatszeitraum berücksichtigt. Weiterhin ist zu beachten, dass durch die Fondsverwahrung Depotkosten entstehen können, die das dargestellte Ergebnis schmälern.
Marktkommentar per 30.12.2011
Auch im Dezember kamen die Aktienmärkte nicht zur Ruhe, vielmehr setzte sich die schwankungsintensive Börsenphase fort. Neben sich eintrübenden Konjunkturperspektiven vor allem in der Eurozone war vor allem die Schuldenkrise trendbestimmend. Dabei verlief die Kursbewegung erneut nach dem Muster, dass vor einem anstehenden Euro-Krisen-Gipfel die Hoffnung auf eine tragfähige Lösung zur Eindämmung der Schuldenkrise die Aktienkurse beflügelte und sich im Anschluss wieder Ernüchterung breit machte und es zu einer Korrekturbewegung kam. Der DAX hat unter hoher Volatilität zunächst wieder Kurs auf seinen im September ausgebildeten Jahrestiefststand genommen, bevor es in der letzten Dezember-Dekade bei ausgedünnter Handelsaktivität zu einer Gegenbewegung kam. Für das Jahr 2011 ist die Bilanz per saldo tiefrot ausgefallen. Mit einem Minus von knapp 15,00 % weist der DAX die schlechteste Performance seit vielen Jahren auf.Ein Ende der Schulden- und Bankenkrise ist auch weiterhin nicht absehbar. Wie stark die Auswirkungen in Richtung Realwirtschaft ausfallen werden ist zudem ungewiss. Der Finanzkrise folgte vor drei Jahren ein massiver Konjunktureinbruch. Der Anstoßpunkt ist mit der Schuldenkrise sogar noch brisanter, da die Notenbanken bereits im Krisenmodus sind und fiskalische Stimuli wie Konjunkturprogramme und Abwrackprämie aufgrund der hohen Schuldenstände der Industriestaaten kaum durchsetzbar sein werden. Allerdings ist mangels vergleichbarer zyklischer Übertreibungen im Vorfeld eine Anpassungsrezession wie 2008/2009 nicht wahrscheinlich. Die Konjunkturperspektiven bleiben aber mit großen Fragezeichen behaftet. Die Verschuldungsproblemländer dürften aufgrund der Haushaltkonsolidierungen einen stärkeren Rückgang der Wirtschaftsleistung verkraften müssen, während sich Deutschland noch recht gut halten sollte. Aber auch hierzulande besteht durchaus die Gefahr einer stärkeren Eintrübung, sollten sich die Abschwächungstendenzen in wichtigen Abnehmerländern weiter verstärken. Mittelfristig erwarten wir für den DAX ein Pendeln in einer breiten Range um die psychologisch wichtige 6.000er-Marke. Zu einer deutlich freundlicheren Entwicklung mit prozentual zweistelligen Zuwachsraten könnte es jedoch kommen, wenn sich eine nachhaltige Beruhigung der Schuldenkrise abzeichnet, und die hohe Liquidität als Antriebsmotor voll zur Entfaltung kommen kann. Im Negativ-Szenario, wo die Schuldenkrise weiter schwelt und die Weltkonjunktur in eine Rezession verfällt, sind jedoch DAX-Stände von deutlich unter 5.000 Punkten wahrscheinlich.
Hinweise
Bei der Anlage in Investmentfonds besteht, wie bei jeder Anlage in Wertpapieren und vergleichbaren Vermögenswerten, das Risiko von Kursverlusten. Dies hat zur Folge, dass die Preise der Fondsanteile und die Höhe der Erträge schwanken und nicht garantiert werden können. Die Kosten der Fondsanlage beeinflussen das tatsächliche Anlageergebnis. Maßgeblich für den Anteilserwerb sind die gesetzlichen Verkaufsunterlagen.
* Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die gemäß Vertragsbedingungen dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. Eine performanceabhängige Vergütung wird nicht erhoben. Die Wertentwicklungsberechnung erfolgt nach BVI-Methode, d. h. ein Ausgabeaufschlag ist in der Berechnung nicht enthalten. Das Anlageergebnis würde unter Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages (5%) geringer ausfallen.
Weitere Informationen und die gesetzlichen Verkaufsunterlagen erhalten Sie bei Ihrem Berater. Die Vertriebspartner der LBB-INVEST können für die Vermittlung von Fonds der LBB-INVEST den Ausgabeaufschlag ganz oder teilweise und/oder eine bestandsabhängige Vergütung erhalten. Einzelheiten kann Ihnen Ihre Kundenberaterin/Ihr Kundenberater mitteilen. Alle Angaben in diesem Factsheet dienen ausschließlich der Produktbeschreibung und stellen keine Anlageberatung dar.
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