Europa-INVEST



Riskokennzahlen 3 Jahre 
Volatilität (p.a.) 15,3369% 
Information Ratio -0,3812  
Sharpe Ratio 0,3083  
Beta 0,8610  
Jensen Alpha -1,02  
Treynor Ratio 5,5007  
Value at Risk (99%, 10 Tage, 300 hist. Bewertungstage) keine Angabe  

 Daten per 30.12.2011



Historische Wertentwicklung

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Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die gemäß Vertragsbedingungen dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. Darüber hinaus wurde der Ausgabeaufschlag im ersten dargestellten Zwölfmonatszeitraum berücksichtigt. Weiterhin ist zu beachten, dass durch die Fondsverwahrung Depotkosten entstehen können, die das dargestellte Ergebnis schmälern.



Wertentwicklung seit Auflegung

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Marktkommentar per 30.12.2011

Auch in der Adventszeit kamen die Aktienmärkte in der Eurozone nicht zur Ruhe. Vielmehr setzte sich die schwankungsintensive Börsenphase fort und die Dividendenpapiere neigten vor allem in der zweiten Dezember-Dekade zur Schwäche. Zwar konnten sie sich kurz vor Weihnachten bei dünnen Umsätzen wieder leicht erholen, auf Monatssicht verblieben jedoch DAX und EURO STOXX 50 in negativem Terrain (- 3,10 % bzw. - 0,60 %). Auf Jahressicht summieren sich die Verluste beim deutschen Leitindex auf 14,70 % und beim Benchmarkindex für die Eurozone auf 17,10 %.
Die Kursbewegung verlief erneut nach dem bereits bekannten EU-Krisengipfel-Muster: zunächst beflügelte die Hoffnung auf eine tragfähige Lösung zur Eindämmung der Schuldenkrise, bevor sich im Anschluss dann wieder Ernüchterung breit machte und eine Korrekturbewegung einsetzte. Am 9. Dezember einigten sich die EU-Staaten mit Ausnahme Großbritanniens auf eine tiefere wirtschaftliche Zusammenarbeit und strengere Haushaltsregeln. Hierzu zählen nationale Schuldenbremsen, automatische Sanktionen für Defizitsünder und stärkere Kontrollen nationaler Haushaltspläne, was in einem separaten Vertrag geregelt werden soll. Zur kurzfristigen Stabilisierung ist geplant, den ständigen Rettungsschirm ESM auf Mitte 2012 vorzuziehen. Zudem sollen dem IWF bilaterale Kreditlinien über rund EUR 200 Mrd. zur Stützung der Eurozone bereitgestellt werden, wobei noch über eine stärkere Beteiligung von Ländern außerhalb der Eurozone gerungen wird. Im Fokus stehen auch unverändert die Notenbanken. Die Frankfurter Währungshüter senkten im Dezember den Leitzins um 25 Basispunkte auf 1,00 % und weiteten ihre Stützungsmaßnahmen für den angeschlagenen Bankensektor nochmals massiv aus. So wurde die Auflegung von 36-Monatstendern sowie die Halbierung der Mindestreserveanforderungen beschlossen. Eine wiederholte Absage erteilten sie allerdings Forderungen unbegrenzter Staatsanleihe-Käufe. Auch die US-Notenbank stellte klar, dass sie nicht als letztinstanzlicher Retter für Europa zur Verfügung steht.
Weder die Stützungsversuche der Notenbanken noch die Gipfelbeschlüsse waren bislang ausreichend, um die Märkte nachhaltig beruhigen zu können. Hinzu kommen sich immer mehr eintrübende Konjunkturperspektiven, die brisante Lage im Bankensektor und erste Prognosesenkungen großer Unternehmen. Aufgrund des unverändert fragilen Marktumfelds rechnen wir auch in nächster Zeit mit einer volatilen Entwicklung an den Börsen in der Eurozone, wobei auf kurze Sicht die Abwärtsrisiken die Aufwärtschancen überragen sollten.

 

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