Multirent-INVEST
| Riskokennzahlen | 3 Jahre |
| Volatilität (p.a.) | 5,3333% |
| Information Ratio | -0,2637 |
| Sharpe Ratio | 0,7368 |
| Beta | 0,6323 |
| Jensen Alpha | 1,14 |
| Treynor Ratio | 6,1913 |
| Value at Risk (99%, 10 Tage, 300 hist. Bewertungstage) | keine Angabe |
Daten per 30.12.2011
Historische Wertentwicklung
(zum Vergrößern bitte das Bild anklicken)
Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die gemäß Vertragsbedingungen dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. Darüber hinaus wurde der Ausgabeaufschlag im ersten dargestellten Zwölfmonatszeitraum berücksichtigt. Weiterhin ist zu beachten, dass durch die Fondsverwahrung Depotkosten entstehen können, die das dargestellte Ergebnis schmälern.
Marktkommentar per 30.12.2011
Der europäische Rentenmarkt bleibt weiterhin fest im Griff der Schuldenkrise. Während sich Deutschland wieder als sicherer Hafen präsentierte und die neue spanische Regierung mit Vorschusslorbeeren bedacht wurde, pendelten sich die italienischen 10J-Renditen wieder bei 7,00 % ein. Auch die Flutung der Märkte mit Liquidität durch die EZB brachte hier keine nachhaltige Entspannung.Nachdem eine auf geringes Interesse gestoßene Neuemission einer 10-jährigen Bundesanleihe und der im Anschluss erfolgte Anstieg der Bundrenditen auf 2,30 % Ende November noch für Verunsicherung über den Status von Bunds als "sicherer Hafen" gesorgt hatten, scheint sich die Wahrnehmung zu bestätigen, dass der Renditeanstieg weniger auf fundamentale als auf technische Ursachen zurückzuführen war. Im Dezember überzeugten Bundesanleihen erneut und 10J-Renditen fielen wieder in Richtung der Marke von 2,00 %, wo wir sie mittelfristig auch weiterhin erwarten. Aufgrund des historisch niedrigen Renditeniveaus bei Bunds und der anhaltenden Anlegerskepsis gegenüber Peripherie-Anleihen scheint weder ein weiterer Renditerückgang noch ein deutlicher Anstieg wahrscheinlich. Allerdings bergen längerfristig sowohl die auf hohem Niveau verharrende Inflation als auch die Diskussion über Fiskalunion und Eurobonds Potential für einen moderaten Renditeanstieg am langen Ende der Bundkurve.
Die spanischen Renditen schwankten im abgelaufenen Monat im Korridor von 5,00 % - 6,00 %, wobei seit Mitte Dezember eine Abwärtsbewegung zu erkennen war. Die Anleger schenkten damit den Ankündigungen der neuen Regierung in Madrid mehr Vertrauen als den Taten der neuen Technokratenregierung in Rom, die bereits ein EUR 33 Mrd. schweres Reform- und Sparpaket durch beide Kammern des italienischen Parlaments brachte. Das angekündigte Sparpaket der Iberer umfasst Ausgabenkürzungen von rund EUR 9 Mrd. und Steuererhöhungen von EUR 6,2 Mrd., weitere Maßnahmen sollen folgen. Allerdings wird es angesichts der sich verschlechternden konjunkturellen Lage, die sich durch die Sparpakete eher noch verschärfen dürfte, schwierig werden, das für 2012 ausgegebene Budgetziel von 4,40 % zu erreichen.
Hilfe bei der Überbrückung der Zeit bis die Reformen auf nationaler Ebene ihre volle Wirkung entfalten können, erhielten die Krisenstaaten kurz vor Weihnachten dann noch ein Mal von der EZB. Diese versorgte in ihrem drei Jahre laufenden Tender rund 500 Banken mit EUR 489 Mrd. an Liquidität. Allerdings dürfte nur ein kleiner Teil davon zur Stützung in die Peripherie-Märkte zurückfließen.
Hinweise
Der Fonds kann in Schuldverschreibungen der Aussteller Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan und USA mehr als 35% des Wertes des Sondervermögens anlegen. Bei der Anlage in Investmentfonds besteht, wie bei jeder Anlage in Wertpapieren und vergleichbaren Vermögenswerten, das Risiko von Kurs- und Währungsverlusten. Dies hat zur Folge, dass die Preise der Fondsanteile und die Höhe der Erträge schwanken und nicht garantiert werden können. Die Kosten der Fondsanlage beeinflussen das tatsächliche Anlageergebnis. Maßgeblich für den Anteilserwerb sind die gesetzlichen Verkaufsunterlagen.
* Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die gemäß Vertragsbedingungen dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. Eine performanceabhängige Vergütung wird nicht erhoben. Die Wertentwicklungsberechnung erfolgt nach BVI-Methode, d. h. ein Ausgabeaufschlag ist in der Berechnung nicht enthalten. Das Anlageergebnis würde unter Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages (3%) geringer ausfallen.
Weitere Informationen und die gesetzlichen Verkaufsunterlagen erhalten Sie bei Ihrem Berater. Die Vertriebspartner der LBB-INVEST können für die Vermittlung von Fonds der LBB-INVEST den Ausgabeaufschlag ganz oder teilweise und/oder eine bestandsabhängige Vergütung erhalten. Einzelheiten kann Ihnen Ihre Kundenberaterin/Ihr Kundenberater mitteilen. Alle Angaben in diesem Factsheet dienen ausschließlich der Produktbeschreibung und stellen keine Anlageberatung dar.
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Kurfürstendamm 201, 10719 Berlin
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