LINGOHR-EUROPA-SYSTEMATIC-LBB-INVEST
| Riskokennzahlen | 3 Jahre |
| Volatilität (p.a.) | 25,5401% |
| Information Ratio | -0,0253 |
| Sharpe Ratio | -0,4826 |
| Beta | 1,1667 |
| Jensen Alpha | 2,30 |
| Treynor Ratio | -10,6448 |
Daten per 31.07.2010
Laufende Wertentwicklung
Marktkommentar per 30.07.2010
Von Seiten der Konjunktur riss der positive Nachrichtenfluss im Juli nicht ab. Neben dem europäischen Banken-Stresstest und der erfolgreichen Emission neuer Anleihen der PIIGS-Staaten, rückte zudem die anlaufende Berichtssaison über das zweite Kalenderquartal in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, was für steigende Notierungen im Monatsverlauf sorgte. Die verstärkten Wachstumssorgen für die US-Wirtschaft, Spekulationen um eine mögliche Immobilienblase in China, die auslaufenden Konjunkturprogramme und insbesondere auch eine Liquiditätsverknappung durch die EZB sorgten im Monatsverlauf jedoch immer wieder für kurzzeitigen Abgabedruck.Durchweg besser als erwartet fielen in den letzten vier Wochen die Konjunkturdaten aus dem Euroraum aus. Die Einkaufsmanagerindizes, sowohl für das Verarbeitende Gewerbe als auch für den Dienstleistungssektor, zogen überraschend kräftig an. Ebenfalls unerwartet dynamisch zeigten sich die Auftragseingänge im Währungsraum. Während der Marktkonsens eine Stagnation vorsah, stiegen die Bestellungen im Mai um 3,8 % an. Auch die Stimmungsindikatoren für die Eurozone übertrafen die Erwartungen und das deutsche Konsumklima sowie der ifo-Geschäftsklimaindex wiesen eine überraschend deutliche Verbesserung auf.
Der EuroStoxx50 profitierte von dieser Entwicklung und weist gegenüber dem Vormonat einen 7,6 %igen Kursaufschlag auf. Dabei weist der spanische Index IBEX einen Renditeanstieg von 13,4 %, der französische CAC 5,8 % und der deutsche Dax 3,1 % auf. Vor allem die Bankenwerte verzeichneten zweistellige Zuwächse. Sie profitierten von den Ergebnissen des europäischen Stresstests sowie von den über den Erwartungen liegenden Quartalsergebnissen.
Im Augenblick stehen an den Märkten die guten Daten aus Deutschland im Vordergrund. Hinzu kommt die Erleichterung darüber, dass der europäischen Währungsunion das Schlimmste erspart geblieben ist. Sobald sich die positive Nachrichtenflut abschwächt, sollten die Bedenken gegenüber der Bonitätskrise Südeuropas wieder ins Blickfeld der Investoren rücken. Zudem rechnen wir aufgrund der Konsolidierungsanstrengungen in den PIIGS-Staaten mit einem zögerlichen Wachstum im Euroraum. Wir erwarten daher eine Fortsetzung der Schaukelbörsen an den Aktienmärkten in der Eurozone.
Hinweise
Bei der Anlage in Investmentfonds besteht, wie bei jeder Anlage in Wertpapieren und vergleichbaren Vermögenswerten, das Risiko von Kurs- und Währungsverlusten. Dies hat zur Folge, dass die Preise der Fondsanteile und die Höhe der Erträge schwanken und nicht garantiert werden können. Die Kosten der Fondsanlage beeinflussen das tatsächliche Anlageergebnis. Maßgeblich für den Anteilserwerb sind die gesetzlichen Verkaufsunterlagen.
* Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die gemäß Vertragsbedingungen dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. Eine performanceabhängige Vergütung wird nicht erhoben. Die Wertentwicklungsberechnung erfolgt nach BVI-Methode, d. h. ein Ausgabeaufschlag ist in der Berechnung nicht enthalten. Das Anlageergebnis würde unter Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages (5%) geringer ausfallen.
Weitere Informationen und die gesetzlichen Verkaufsunterlagen erhalten Sie bei Ihrem Berater. Die Vertriebspartner der LBB-INVEST können für die Vermittlung von Fonds der LBB-INVEST den Ausgabeaufschlag ganz oder teilweise und/oder eine bestandsabhängige Vergütung erhalten. Einzelheiten kann Ihnen Ihre Kundenberaterin/Ihr Kundenberater mitteilen. Alle Angaben in diesem Factsheet dienen ausschließlich der Produktbeschreibung und stellen keine Anlageberatung dar.
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