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Riskokennzahlen 3 Jahre 
Volatilität (p.a.) 19,8511% 
Information Ratio -0,4149  
Sharpe Ratio -0,6594  
Beta 1,0290  
Jensen Alpha -3,49  
Treynor Ratio -12,8383  

 Daten per 31.08.2010



Laufende Wertentwicklung




Wertentwicklung seit Auflegung

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Marktkommentar per 30.07.2010

Weltweit verzeichneten die Aktienmärkte im abgelaufenen Monat Juli zum Teil ausgeprägte Kursgewinne. Insbesondere die südeuropäischen "Problemländer" Spanien und Italien gehörten mit Kurssteigerungen von 13,4 % und 8,9 % zu den Spitzenreitern in Europa. Nach der monatelangen Talfahrt konnte sich der chinesische Aktienmarkt mit einem Plus von 10,0 % ebenfalls recht deutlich von den übrigen internationalen Indizes absetzen. Zu der positiven Stimmung an den Aktienbörsen trug zum einen die in den Hintergrund getretene Sorge vor zu hoher Staatsverschuldung in Europa bei, nachdem die Refinanzierung auf dem Kapitalmarkt der zuvor stark gebeutelten Länder (u. a. Portugal, Spanien, Griechenland) reibungslos verlief. Zum anderen ließen angesichts positiver Wirtschaftsdaten in Europa die Wachstumsängste nach. Schließlich stimulierte die Berichtssaison in den USA und Europa.
In den USA verzeichneten die wichtigsten Aktienindizes zum ersten Mal seit April wieder Kursgewinne, die sich um die Marke von 7 % bewegten. Hauptursache für den im Monatsverlauf aufwärts gerichteten Trend waren die besser als erwartet ausgefallenen Unternehmensergebnisse im zweiten Quartal. Die Marktteilnehmer konzentrierten sich mit zunehmender Dauer der Berichtssaison auf die soliden Ertragsausweise und schenkten den weiterhin eher enttäuschenden Konjunkturdaten deutlich weniger Beachtung als noch im Vormonat. Im zweiten Quartal verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum auf 2,4 %, nach 3,7 % in den ersten drei Monaten des Jahres.
Der japanische Nikkei 225 wies ein im internationalen Kontext vergleichsweise geringes Kursplus von 1,7 % auf. Zurückzuführen war diese relative Schwäche einerseits auf die politische Unsicherheit: Die Pläne des Ministerpräsidenten Kan, die Mehrwertsteuer zu erhöhen, bescherten seiner Partei (DPL) bei den Oberhauswahlen eine empfindliche Wahlschlappe. Sie sorgte unter den Anlegern für Unbehagen, da wichtige Reformvorhaben nunmehr von der Opposition blockiert werden können. Auf der anderen Seite belasteten der immer noch recht starke Yen, die deutliche Verlangsamungstendenzen zeigende Industrieproduktion sowie die steigende Arbeitslosigkeit.
Der EuroStoxx50 stieg im Juli um 6,6 %. Die Aktienmärkte im Euroraum profitierten von nachlassenden Ängsten im Zusammenhang mit der Schuldenkrise in der Eurozone, so dass die Verlierer der letzten Monate diesmal zu den Outperformern gehörten (Spanien, Italien). Impulse, vor allem für den Bankensektor, der mit Abstand die höchsten Kurszuwächse verbuchte, gingen auch von dem insgesamt positiv verlaufenen Stresstest europäischer Banken aus. Wachstumsängste wie beispielsweise in den USA waren in der Eurozone deutlich weniger ausgeprägt, nachdem etliche Indikatoren keine gravierenden Schwächesignale in der Wirtschaft der Eurozone erkennen ließen.

 

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