Best-INVEST Bond Satellite
| Riskokennzahlen | 3 Jahre |
| Volatilität (p.a.) | 4,3233% |
| Information Ratio | -1,4658 |
| Sharpe Ratio | 1,0255 |
| Beta | 0,4767 |
| Jensen Alpha | -0,37 |
| Treynor Ratio | 9,3266 |
| Value at Risk (99%, 10 Tage, 300 hist. Bewertungstage) | keine Angabe |
Daten per 30.12.2011
Historische Wertentwicklung
(zum Vergrößern bitte das Bild anklicken)
Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die gemäß Vertragsbedingungen dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. Darüber hinaus wurde der Ausgabeaufschlag im ersten dargestellten Zwölfmonatszeitraum berücksichtigt. Weiterhin ist zu beachten, dass durch die Fondsverwahrung Depotkosten entstehen können, die das dargestellte Ergebnis schmälern.
Marktkommentar per 30.12.2011
Im letzten Berichtsmonat des Jahres 2011 überwogen zwar die positiven Wirtschaftsindikatoren, allerdings sind die Vorzeichen für zahlreiche Länder der EWU nach wie vor negativ. Die Spreizung der Konjunkturentwicklungen hat sich weiter fortgesetzt. So zeigten sich für Deutschland beispielsweise überraschend positive Produktionsdaten, während zahlreiche Länder wie Spanien, Italien oder Griechenland sehr besorgniserregende Einbrüche meldeten. Die Sorgen vor einer weiteren Abschwächung des innereuropäischen Handels sind nochmals gestiegen. Da fiskalpolitische Anreize jedoch aufgrund der zwingenden Haushaltskonsolidierung nur schwer möglich sind, werden die Hoffnungen weiterhin auf einer expansiven europäischen Notenbankpolitik beruhen. Diese hat die Märkte im Dezember mit Liquidität nahezu überhäuft. Erstmalig wurde ein 3-Jahres-Tender mit unbegrenzter Zuteilung vergeben, der durch die hohe Unsicherheit auf sehr große Nachfrage stieß. Die damit verbundene Hoffnung, dass die Markteilnehmer einen Teil der Mittel für Käufe von Staatsanleihen der Problemländer verwenden, hat sich bisher noch nicht bestätigt. Stattdessen sind weiterhin die höchsten Bonitäten gefragt gewesen, so dass die Renditen von Bundesanleihen weiter gesunken sind und der hierfür maßgebliche Rentenindex um 2,20 % zulegen konnte. Dabei war die Nachfrage so groß, dass einjährige deutsche Staatsanleihen zum ersten Mal negative Nominalrenditen aufwiesen. Dagegen blieb die Jahresendrallye für deutschte Aktien dieses Jahr aus. Der Leitindex DAX verlor 3,13 %. Freundlicher zeigten sich da die Märkte in den USA. Hier verringerten sich die Rezessionssorgen so deutlich, dass der amerikanische Aktienmarkt als einer der Besten das Jahr beenden konnte.Konjunkturhoffnungen führten nach den negativen Entwicklungen im Vormonat zu einer Stabilisierung der Rentensatellitenmärkte. Insbesondere Unternehmensanleihen hoher Bonität konnten ihre Renditedifferenzen gegenüber erstklassigen Staatsanleihen verringern. Allerdings befinden sich die Risikoprämien in nahezu allen Segmenten nach wie vor auf sehr hohen Niveaus. Beispielsweise weisen europäische Untenehmen gemessen an ihren Versicherungsprämien gegen einen Ausfall so hohe Niveaus auf, wie zuletzt in den Jahren 2008 und 2009, also den bis dato schwersten Wirtschaftseinbrüchen der jüngeren Vergangenheit. Im Vergleich zum letzten Abschwung weisen die Unternehmen jedoch im Durchschnitt "gesündere" Bilanzen in Form von beispielsweise geringeren Verschuldungsquoten auf. Auch die verhältnismäßig hohen Liquiditätsbestände sprechen gegen einen drastischen Anstieg der Ausfallraten wie im vergangen Abschwung, so dass die aktuellen Bewertungen durchaus interessante Opportunitäten bieten.
Trotz der uneinheitlichen Aktienmarktbewegungen im Dezember konnte das Wandelanleihesegment mit leicht positiven Vorzeichen den Berichtsmonat abschließen. Allerdings bleiben die Sorgen vor einer Rezession in Europa bestehen und sollten insbesondere in den ersten Monaten stärker thematisiert werden, so dass im Dachfonds Bond Satellite das Marksegment mit rund 8,00 % vorerst untergewichtet bleibt.
Auch für den Gesamtfonds zeigte sich ein freundlicher Jahresausklang, so dass im Dezember der Best-INVEST Bond Satellite einen Gewinn von 1,50 % erreichte.
Hinweise
Bei der Anlage in Investmentfonds besteht, wie bei jeder Anlage in Wertpapieren und vergleichbaren Vermögenswerten, das Risiko von Kurs- und Währungsverlusten. Dies hat zur Folge, dass die Preise der Fondsanteile und die Höhe der Erträge schwanken und nicht garantiert werden können. Die Kosten der Fondsanlage beeinflussen das tatsächliche Anlageergebnis. Maßgeblich für den Anteilserwerb sind die gesetzlichen Verkaufsunterlagen.
* Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keine Garantie für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die gemäß Vertragsbedingungen dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. Eine performanceabhängige Vergütung wird nicht erhoben. Die Wertentwicklungsberechnung erfolgt nach BVI-Methode, d. h. ein Ausgabeaufschlag ist in der Berechnung nicht enthalten. Das Anlageergebnis würde unter Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages (3%) geringer ausfallen.
Weitere Informationen und die gesetzlichen Verkaufsunterlagen erhalten Sie bei Ihrem Berater. Die Vertriebspartner der LBB-INVEST können für die Vermittlung von Fonds der LBB-INVEST den Ausgabeaufschlag ganz oder teilweise und/oder eine bestandsabhängige Vergütung erhalten. Einzelheiten kann Ihnen Ihre Kundenberaterin/Ihr Kundenberater mitteilen. Alle Angaben in diesem Factsheet dienen ausschließlich der Produktbeschreibung und stellen keine Anlageberatung dar.
Landesbank Berlin Investment GmbH
Kurfürstendamm 201, 10719 Berlin
Postfach 11 08 09, 10838 Berlin
Telefon: +49 (30) 245 - 645 00
Telefax: +49 (30) 245 - 645 45
E-Mail: direct@lbb-invest.de
Homepage: http://www.lbb-invest.de
Kurfürstendamm 201, 10719 Berlin
Postfach 11 08 09, 10838 Berlin
Telefon: +49 (30) 245 - 645 00
Telefax: +49 (30) 245 - 645 45
E-Mail: direct@lbb-invest.de
Homepage: http://www.lbb-invest.de

